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K3 Internationales Kurzfilmfestival Villach
Wir sind wieder offen für alles!

Ab sofort können wieder Filme und Videos für das K3: Kurzfilmfestival Villach 2011 eingereicht werden.
Getreu dem Motto "Kunst und Kommerz im Kino" sind wir offen für alle Macharten und Genres des Films.
Egal ob Kunstvideo, Komödie, Dokumentation, Drama oder Experimentalfilm - bei uns wird kein Film in eine Schublade gesteckt.

Das Besondere an diesem Festival ist die mutige Durchmischung von einnehmenden und aufwühlenden Filmen.

Wir freuen uns auf Deine Einsendung!

Für jede eingereichte Arbeit, ein Einreichformular.
Neuere Arbeiten werden bevorzugt, aber es gibt diesbezüglich keine formalen Beschränkungen.
Natürlich keine Einreichgebühr.

Bitte Sichtungs-DVD mit ausgefülltem und unterschriebenen Einreichformular an:

K3: int. Kurzfilmfestival Villach
c/o Fritz Hock
Eichenweg 16/15
A-9520 Treffen-Annenheim

Hier findet ihr das Einreichformular

Allfällige weitere Fragen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2011
Frühere Einsendungen sind aber nicht nur willkommen, sondern auch erwünscht.

 

 
Quantität und Qualität - Statement zur K3: Preisvergabe

Kommerz, Kunst, Kino - Widersprüche?! ist das Grundkonzept des K3: Festivals, wobei auf den oszillierenden Moment zwischen dem Ausruf "Widerspruch!" und dem In-Frage-Stellen dieses Widerspruches großer Wert gelegt wird. Zu diesem Konzept passend wurde der K3: Kurzfilmpreis erstmals nicht auf herkömmliche Weise durch eine anonyme Publikumswahl oder eine Jurysitzung im geschlossenen Kämmerlein, sondern in einer offenen Publikumsdiskussion vergeben. Durch die mutige Durchmischung von einnehmenden und irritierenden Filmen schien es passender, die Qualität und nicht nur die Quantität über den K3: Kurzfimpreis entscheiden zu lassen. Egal ob Publikums- oder Jurypreise (Jurys sind gerade deshalb in ungerader Zahl zusammengesetzt) - es entscheidet immer die Mehrheit.
Bei K3 sollte das bessere Argument entscheiden mit der erfreulichen Nebenwirkung, dass sich auch das Publikum tiefergehend mit den Filmen auseinandersetzen kann, Filmkritik formulieren übt und dazu auch angeleitet wird. Das war schon bei dieser Diskussion ein großer Erfolg. Durch die bloße Ankündigung der offenen Diskussion war das Publikum in Villach sehr angetan und diskutierte alle gezeigten Filme sehr intensiv. Dies ist ein großer Wert und ein großer Gewinn für das Medium Film und schon allein dadurch wird dieser Art der Preisvergabe eine Daseinsberechtigung ausgesprochen.
Ein Fehler in der Umsetzung des Experiments ergab sich jedoch aus der vorsichtigen und auch verfehlten Herangehensweise, den Sieger über die wenigsten Schwachpunkte finden zu wollen. Qualität definiert sich nämlich nicht über das Fehlen von Negativem und negative Aspekte wiegen nicht mehr als die positiven, ja genau im Gegenteil, der Blick auf das Positive eröffnet erst die Sicht auf die wahre Qualität.
Weiters hätte es den Mut zum Scheitern gebraucht. Dies ist einem Experiment immanent. Ein Experiment sollte einen offenen Ausgang haben. Das Scheitern einer Einigung auf einen Sieger wurde aber, soweit es nur irgendwie möglich war, umgangen.
Trotzdem sehe ich dieses Experiment als gelungen an. Letztlich wurde es doch geschafft, einen auch vom Publikum breit getragenen Film auszuzeichnen und was mindestens ebenso wichtig ist, es wurden Erfahrungen gesammelt, Erfahrungen, die gemacht werden mussten, da die Diskussion in ihrer Entwicklung nicht vorhergesagt werden konnte. Die Stärken dieser Art der Preisvergabe, die Förderung und ja Forderung, dass sich das Publikum mit dem Medium Film tiefergehend auseinandersetze und die Offenheit der Kritik, welche auch den anwesenden Filmemachern zu gute kommen sollte, bestärkt mich, diese Art der Preisverleihung beizubehalten und weiterzuverbessern.

Aus dem Experiment 2010 wurden somit folgende Schlüsse gezogen:
- die Vergabe des K3: Kurzfilmpreises in einer offenen Diskussion wird beibehalten.
- Hervorhebung des experimentellen Charakters mit offenem Ausgang
- Eingrenzung der zu diskutierenden Filme: Es wird vier Vorschläge seitens des Publikums und vier Vorschläge seitens der Jury geben. Somit kann jeder Film eingehender diskutiert werden.
- Aufstellung von Kriterien: Um die Wahl des Siegers - nicht zuletzt auch für die Filmemacher - nachvollziehbarer zu machen, werden Kriterien ausgearbeitet, an denen die Filme gemessen werden. Als Anregung werden offene Fragen an das Publikum gestellt in der Art von: "Welcher Film blieb am längsten im Gedächtnis?", "Welcher Film hat am meisten irritiert?", um nur ein paar erste Beispiele zu nennen.
- Open-End: Nach der Diskussion wird kein Konzert mehr angesetzt, somit wird es auch keinen Zeitdruck mehr geben.

K3: internationales Kurzfilmfestival Villach ist ein Experiment und eine Erörterung.

 
Everyone is a winner but one won!

K3: int, Kurzfilmfestival wagte sich das erste Mal an das Experiment heran, den K3: Kurzfilmpreis in einer offenen Publikumsdiskussion zu vergeben.
In Ausschnitten werden Diskussionen über folgende Filme gezeigt:
Bititsch (Peter Bizjak, SLO 2009), Butterflies Die in Snow (Karim Azimi, Iran 2009), ICI (Stephan Groß, D 2007), Perpetuum mobile (Sebastian Kenney, CH 2009), A servico do homem (Iuri Bastos, BRA 2010), Das Arbeitszimmer (Helge Brumme, D 2008), Left-Right (Argyris Germanidis, Stavros Raptis, GR 2009), Synchronisation (Rimas Sakalauskas , LIT 2009) und Tapien Rim Klong (Nottapon Boonprakob , THAI 2009).
Die Diskussionen über die anderen Filme wurden leider nur zu kurz oder gar nicht aufgenommen und wurden deshalb nicht in dieses Video aufgenommen.

Eine Stellungnahme zum durchaus kontroversiellen Konzept und zur künftigen Entwicklung folgt in den nächsten Tagen.
In der Zwischenzeit sind wir sehr auf Eure Kommentare und Anregungen gespannt.

K3: Short Film Award 2010 - open discussion and debate from K3 Festival on Vimeo.

 
K3: int. Kurzfilmfestival Villach 2010 - Fotos
Öffnet Gallerie!
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